Samstag, 21. Januar 2012

Twilight - Breaking Dawn (Teil 1) oder...

...Übermut tut selten gut.
Auf Grund mangelnder Beschäftigungsmöglichkeiten, einem Anflug von Wahnsinn und der Loyalität meinen Lesern gegenüber, beschloss ich, mich im Kino dem größten Schrecken der heutigen Gesellschaft auszusetzen: Twilight - Breaking Dawn!

Das Publikum: viele 12 - 15-Jährige, deren Mütter, ich und eine weitere Person, die nicht genannt werden will.

Der Film: Die erste Hälfte des Meisterwerks besteht aus der Hochzeit von Schleimi und Schleiminie (Anm.: Edward & Bella). Spannung und Anspruch lassen sich mit jenem Foto zusammenfassen:


Oh nein. So viel Handlung!

Wenn man jene kitschigen Szenen endlich hinter sich gebracht hat, darf man an der Hochzeitsreise von Vampirella & Bella teilhaben. Dabei fühlt sich der Zuschauer für gewöhnlich wie ein schrecklich perverser Voyer und versucht dies durch einen übermäßigen Nacho-Verzehr zu kompensieren.


Oder er verlässt das Kino.

Nachdem unsere smarte Hauptfigur endlich geschwängert wurde, darf man sich auf eine genaue Darstellung anorektischer Körperteile freuen (der einzig gute Effekt in Breaking Dawn). Nebenbei erfolgt von allen Seiten großes Gejammer, in welches der Zuschauer fröhlich miteinstimmt.
Sobald das Katzenkonzert seinen Höhepunkt (auf welchen der Kinobesucher fortan verzichten muss) erreicht, wird die fröhliche Geburt eingeleitet. Kurz nachdem auch der letzte Zuschauer sein Popcorn wieder erbrochen hat, verliebt sich der Werwolf in das Baby und Bella wird zum Vampir.
Alle verlassen fluchtartig den Kinosaal und beschließen sich blenden zu lassen.
Ende!

Ach, ja: Spoiler (Sorry)!

D. S.

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