Sonntag, 17. Juli 2011

Red Riding Hood (2011)

Wer braucht Drehbücher, wenn es animierte Werwölfe gibt?

Ich schäme mich, ich schäme mich, ich schäme mich etc.²
Ich schäme mich, dass ich mir diesen Film vom Anfang bis zum Schluss angesehen habe. Dieses Erlebnis hat mich nicht nur unintelligenter, sondern auch wahnsinniger gemacht.

Red Riding Slut...äh...ich meine: Red Riding Hood stellt sozusagen eine Art Twilight für Arme dar (und das soll 'was heißen!).
Wir haben eine blonde Protagonistin (Amanda Seyfried), die aussieht als wäre sie einem beliebigen pornographischen Meisterwerk entsprungen. Dann haben wir ihre heimliche/verbotene Liebe (zu faul den Namen des Schauspielers zu googlen), die anscheinend eine Schwäche für billiges Haargel hat.
Nach endlos langweiligen Gesprächen und mittelalterlichen Tänzen kommt irgendwann ein Werwolf ins Spiel. Dieser stellt jedoch lediglich eine Enttäuschung auf der ganzen Linie sowie einen schlechten Special Effect dar.
Als sich die Handlungsarmut ins Unermessliche steigert, kommt es schließlich zum Showdown in der Hütte der Großmutter unserer Protagonistin/Pornogonistin (WOW! Der Inhalt hat tatsächlich etwas mit dem Titel zu tun!).

Danach sind alle glücklich und zufrieden (bis uf die Zuschauer, welche sich vor Langeweile für den Freitod entschieden haben)!

So. Nach dieser Warnung wünsche ich noch einen schönen Abend!

D. S.


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